Strenge hat er – Anstand fehlt ihm: Mola A.

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RTL hat es früh am Tage vorweggenommen. Ex-Viva-Moderator Mola Adebisi würde die Dschungelprüfung abbrechen. Schnell machte es die Runde im Netz – und nahm etwas die Spannung. Dafür freute man sich auf den Skandal. RTL weiß nicht viel über Social Media, aber sie wissen, wie man PR macht.

Ab etwa 23 Uhr brach der Damm bei Twitter. Tausende Dschungelcamp-Zuschauer, mich eingeschlossen, scheinen eine andere Wahrnehmung zu haben als Mola Adebisi.
Er schwächelte schon, bevor er in der Dschungelprüfung war. Gemeinsam mit der Hypothek vom Vortrag, wo er nach eigener Aussage die Prüfung gerissen hatte, in dem er mit voller Hose und wie ein alter Mann die Sterne von Larissa auffing, machte ihn das noch ein ein wenig unsympathischer.
Geht das überhaupt? Ja, das geht.

Der Reihe nach: Mola stellte zuvor mehrfach die Leistungen von Larissa in Frage, die die Zuschauer zu ihrer eigenen Unterhaltung immer wieder in die Prüfungen gewählt hatten. Dann folgte der folgenschwere siebte Tag, den dem Mola den Mund zu voll nahm und Larissa Leistung mit verbundenen Augen auf einem schmalen Steg abtat, als wäre es nichts gewesen.
Nun schwante ihm am achten Böses. Er überlegte das Camp zu verlassen, ließ sich bitten wie ein kleines Kind. Und blieb. (Zum Glück, damit man ihn auch rauswählen kann…)
In der Dschungelprüfung schließlich versagte er auf ganzer Linie. Den einen Stern, den er und Larissa erspielt hatten, verdummbeutelte er regelrecht, weil er das Pieksen der Ameisen nicht mehr aushielt. Ich hätte ihn mir gerne in der Situation vorgestellt, in der Winfried und Larissa einige Tage zuvor gesteckt hatten. Keine 20 Sekunden hätte er durchgehalten.
Doch sein ungeschicktes Verhalten könnte man noch entschuldigen (will ich aber nicht), nicht aber sein verzogenes Selbstbild und sein nicht vorhandener Anstand. In der Folge entschuldigte sich Larissa bei ihm, dafür dass sie ihm endlich mal den Marsch geblasen hatte. Etwas, was Herrn Adebisi bereits vor Jahren mal gut getan hätte. Er sollte lieber über sich nachdenken, als über die Fehler anderer Menschen. Larissa hatte den Anstand, sich zu entschuldigen. Mola, der so etwas scheinbar nie gelernt hat, spielte hingegen das Opfer. Diese Rolle kennt er wohl gut, gut spielen kann er sie trotzdem nicht.
Zu guter Letzt beschuldigte Herr Adebisi Larissa und griff sie verbal an. Er gab ihr die Schuld an seinem Versagen. Tja, was soll man dazu anderes sagen als: WIDERLICH! Menschlich gesehen war das eine glatte Nullnummer. Etwas so null wie die Aktion von Matthieu Carriere, als er Pierre Kusmagk hängen ließ.
Schließlich frage ich mich, welcher Holzpfosten damals bei Viva gecastet hat. Ich hab Mola schon damals gelesen, schön dass er sich nun offenbart hat.

Molas Absturz – Dummlallen mit voller Hose in luftiger Höhe

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Wenn Du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht?

Ein Shitstorm war es nicht gerade, dennoch empörten sich viele Dschungelcamp-Zuschauer über den ehemaligen Viva-Moderator Mola Adebisi. Zuerst schwächelt ausgerechnet er in der Dschungelprüfung, dann stellt er sich hinterher als Sieger, Macher und Denker dieser Prüfung dar und schließlich schmälert er vor den „Mitbewohnern“ Larissas Ruhm. Der „erfahrene“ Winfried stimmt sofort darauf ein und suhlt sich im Macho-Wahn als gäbe es kein Morgen. Widerlich dieses Verhalten! Absolut widerlich.
Der Reihe nach:
In der Dschungelprüfung musste Larissa mit verbundenen Augen über einen schmalen Steg gehen, der noch dazu an wackeligen Seilen in schwindelerregender Höhe aufgehängt war. Ihr zu Hilfe stand Mola Adebisi, der das tat, wofür ihn ein Kölner Sender mal bezahlte: Dummlallen. Zugegeben, er hat Höhenangst, was er selbst zunächst nicht zugeben wollte, aber einer Person mit verbundenen Augen Anweisungen zu geben, in denen man rechts mit links verwechselt ist in keiner Weise eine Ruhmestat. Den Spruch „Guck doch mal“ kann er sich sonst wo hinstecken. Ich hätte mir gewünscht, dass er die Brille hätte tragen müssen, dann wären es nämlich null Sterne gewesen. Stattdessen fing er die Sterne, die Larissa ihm zuwarf wie ein alter Mann mit voller Hose.
Gut, man ist von ihm einiges gewohnt. Ich fand seine Viva-Moderationen immer ziemlich langweilig und sinnentleert, insofern überraschten mich die Anweisungen, die er der „blinden“ Larissa gab, in keiner Weise. Aber was sich danach im Camp abspielte, rief meinen Ekel hervor. Ekel vor nicht vorhandener Menschlichkeit. Schäme Dich, Mola Adebisi!
Kurz wurde auf dem Rückweg noch mit Larissa gefeiert, Mola beschwor den Teamgeist. Als jedoch die anderen, deren Meinung er kannte, in Sicht- und Hörweite waren, nutzte er die Gelegenheit und ließ sich als derjenige Dschungelheld feiern, der die acht Sterne heimgeholt hat. Tja Mola, verrechnet! Deine Campkollegen konntest Du täuschen, die Zuschauer aber nicht. Scheinbar setzte ihm die Höhenangst dermaßen zu, dass er unter Wahrnehmungsstörungen litt. Winfried stimmte sofort mit ein, als seien beide zwei früh pubertierende, die weder Rückgrat noch Anstand besitzen. Gentlemen verhalten sich zumindest anders. Und die von Mola propagierte „Strenge“ täte ihm selbst besser. Dann würde er nämlich bei der Wahrheit bleiben…
 
Ich sag nur „Gemmagemmagemmma, Mola, raus aus dem Camp!“