Game of Thrones – Auftakt der 4. Staffel

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ACHTUNG SPOILER!!!!!!!!!

 

Endlich, endlich ist es soweit. Die amerikanische TV-Serie „Game of Thrones“ geht in die vierte Staffel. Die Premiere der ersten Folge erfolgte am 6. April auf HBO – jenem Sender, der gerade eine hochwertige Serie nach der anderen raushaut.

Seit einem Jahr warteten die Fans weltweit sehnsüchtig auf die Fortsetzung, die auf der Buchreihe „The Song of Ice and Fire“ von George R. R. Martin, kurz GRRM, beruht. Martin arbeitet gerade am sechsten Band, der nicht vor 2015 erscheinen soll.

Die dritte Staffel hat die Fangemeinde entrüstet zurückgelassen. Beinahe könnte man davon sprechen, dass die „Thronies“ seit der Folge 9 der dritten Staffel unter einer posttraumatischen Belastungsstörung stehen. Die zehnte und letzte Folge konnte die Geschehnisse der Roten Hochzeit nicht wieder gut machen, umso dringlicher wurde eine Fortsetzung benötigt. In der Folge stürzten sich die Fans auf die Bücher, um möglichst schnell zu wissen, wie es weitergeht.

Diejenigen, die noch nicht zu den Büchern gegriffen haben, können – je nach TV-Abonnement – in den nächsten Wochen sehen, wohin die vierte Staffel führt. Sie beruht auf dem letzten drittel des dritten Buches „A Storm of Swords“ sowie Elementen aus dem vierten und fünften Teil, die zeitlich parallel spielen.

Die PR-Kampagne zur Seite lief unter der Headline „All Men Must Die“. Damit nehmen die Macher nicht nur den Faden der vorangegangenen Episoden auf, sondern rücken auch die weiblichen Charaktere ins Rampenlicht. Vor allem die grandiose Schlussszene verdeutlicht nur allzu gut, dass die Frauen in der vierten Staffel das Sagen haben werden.

Die amerikanischen Zuschauer bescherten HBO die höchste Einschaltquote seit dem Serienfinale der „Sopranos“ im Jahr 2007. Den Staffelauftakt sahen am Sonntag 6,6 Millionen Zuschauer – zum Start der dritten Staffel waren es nur 4,4 Millionen gewesen. Der Sender bestellte zudem gleich zwei weitere Staffel.

Wer starb bei den Simpsons?

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Ich sag’s gleich: !!! SPOILERALARM !!!

Wer nicht wissen will, wer gestern bei den „Simpsons“ gestorben ist, der sollte lieber den Artikel über den Tatort lesen. Ansonsten: Weitermachen!

Nun ist es also raus. Wochenlang haben die Simpsons-Fans spekuliert, welchen Charakter nun das Schicksal ereilen wird. Doch mit dem Ergebnis dürften einige sehr unzufrieden sein, zumal dieses Ergebnis sofort neue Spekulationen losgetreten hat.

Also, in der „Die Simpsons“-Episode „Four Regrettings And A Funeral“ starb kein geringerer als Chip Davies! Was, noch nie von ihm gehört? Er ist Springfields „Most beloved character that you never saw“. Scheinbar geht es den Simpsons drüber in der neuen Welt nicht mehr ganz so gut, wenn die Macher auf entsprechende Marketing-Kniffe zurückgreifen müssen, um das Interesse an der Serie anzufeuern.

Und: Enttäuscht? Erleichtert? Es traf also nicht Kwik-E-Mart-Besitzer Apu Nahasapeemapetilon, wie Bild.de unlängst verkündigte. Und auch Mrs. Krabappel blieb verschont. Allerdings wird diese Figur aus der Serie genommen, nachdem ihre Sprecherin Marcia Wallace unlängst verstorben ist.

Da die Macher von den Simpsons zuvor angekündigt hatten, dass die Figur, die letzten Sonntag sterben sollte, bereits mit dem Emmy ausgezeichnet worden ist, bleiben die Spekulationen, denn Chip Davies kommt für diesen Punkt nicht in Frage. Man darf also gespannt sein, ob sich diese Marketing-Strategie durch die gesamte Simpsons-Staffel ziehen oder ob die Serie im großen Stil von Edna Krabappel und ihrer verstorbenen Stimme Abschied nehmen wird.

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Einen kleinen Abschied gab es letzten Sonntag bereits. Im Vorspann schrieb Bart Simpson dieses Mal an die Tafel „We’ll really miss oyu Mrs. K.“ Den Rest des Vorspannes bestimmte dann ein überlanger Couch-Gag, der Peter Jacksons „Hobbit“ parodierte:

80er-Jahre Revival – The Goldbergs auf ABC

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Man soll ja Gelegenheiten immer beim Schopf ergreifen. Vor wenigen Wochen war ich in den USA und habe die ersten Folgen der Serie „The Goldbergs“ auf ABC gesehen. Bereits der Trailer hat bei mir Vorfreude ohne Ende ausgelöst. Eine Serie im 80er-Style mit 80er-Klamotten und 80er-Sprüchen. Eigentlich hatte ich das seit ALF nicht mehr…
Fasziniert hat mich zunächst, dass – nach Mad Men und Pan Am – sich eine weitere Serie einem Jahrzehnt widmet. Diesmal waren es die 80er-Jahre, und die Serie scheint ganz auf Unterhaltung und Spaß getrimmt zu sein. Doch um entweder in Richtung Mad Men zu gehen oder auch um an „Die wunderbaren Jahre“ heranzureichen, fehlen ihr Tiefgang und Esprit.
UND: Es fehlt ihr an gut gezeichneten Charakteren. Irgendwie scheint jeder in der Familie ein Choleriker zu sein. Das macht vielleicht dem Autor Spaß zu schreiben, der Zuschauer vermisst jedoch schnell etwas Abwechslung.
Leider, leider sind die Goldbergs daher nur halb so lustig, wie sie hätten sein können. Der Autor klebt zu sehr an seiner eigenen Vergangenheit und versieht zudem den Abspann mit Filmschnipseln der eigenen Familie aus den 80ern. Muss nicht sein. Schreib lieber was Witziges, als uns alle daran teilhaben zu lassen, wie Du die 80er-Jahre und die Erlebnisse mit Deiner Familie aufarbeitest.
Einziger Lichtblick aus meiner Sicht ist Jeff Garlin, der hierzulande wahrscheinlich eher unbekannt ist, aber neben Seinfeld Co-Creator Larry David bereits in Curb Your Enthusiasm brillierte. Garlins erster Auftritt als Familienvater war mein absoluter Höhepunkt, und ich musste lauf auflachen. Doch Vorsicht! Bereits nach fünf Sekunden ist die Nummer auch schon wieder vorbei:

Was mit den Goldbergs in der deutschen Synchronisation passieren wird, kann man sich im Moment noch gar nicht vorstellen. Vielleicht schaffen Sie es nicht über den Atlantik – und wenn sie es doch schaffen, drücke ich die Daumen, dass der deutschen Synchronisation etwas gelingt, was nur ganz selten passiert (aber immerhin passiert es bisweilen): Nämlich dass die Synchronisation lustiger ist als das Original.