In Silber? In Bronze? In Gold! Akina, wir stehen hinter Dir!

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The Voice of Germany geht in die nächste Runde – und die Spannung steigt weiter an. Deshalb stellt der TV-Zwitscherer heute seine Favoritin vor – und legt sich damit sehr früh schon fest.
Bei den Blind Auditions sorgte sie mit „The Last Day on Earth“ für Gänsehaut und überzeugte Coach Samu Haber, Kopf der Band Sunrise Avenue, von ihrem Talent. Die Rede ist von Akina Ingold aus der Region Mannheim/Heidelberg.
Von sich selbst behauptet die 23jährige Studentin „nicht so die Riesen-Stimme“ zu haben. Akina! Nicht untertreiben!! Ich bin da nämlich ganz anderer Meinung. Akina überzeugte mit ihrer sanften und zugleich wunderschönen Stimme nicht nur die Jury, sondern auch den TV-Zwitscherer. Natürlich zählt bei meiner Unterstützung auch der Heimvorteil. Ganz klar.
Und man ist es ja mittlerweile gewohnt, dass in fast jeder Castingshow ein Kandidat/eine Kandidatin aus Heidelberg oder Mannheim dabei ist – Daniela Katzenberger (aus LU) ist da das beste Beispiel – aber dass es sich wirklich um ein wahres Talent handelt, ist sehr selten. Und das ist man eben nicht gewohnt.
Dass Akina Ingold erstmal genug vom Studentenleben hat, kann man nur zu gut verstehen. Wer diese Mühlen durchwandert hat, der freut sich irgendwann zurück ins wahre Leben zu kommen… Ob es aber mit der Gesangskarriere etwas wird – das entscheiden leider andere. Die Konkurrenz hat auch Fans und ist zudem besonders stark. Aber versuchen kann man es ja mal. Und das ist auch gut so.

Wann genau Akina Ingold bei den Battles antreten wird, ist mir noch unbekannt. Ich hoffe nur, dass Samu sie gut vorbereitet hat und gegen jemand antreten lässt, dem sie mit ihrer charmanten Art einfach die Show stehlen wird. Das Zeug dazu hast Du nämlich, Akina!
Insofern heißt es, ganz gelassen die Daumen zu drücken. Der TV-Zwitscherer – ach Quatsch – ganz Monnem und ganz Heidelberg stehen hinter Dir.

Hier der erste Clip aus ihrem YouTube-Kanal:

Wer starb bei den Simpsons?

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Ich sag’s gleich: !!! SPOILERALARM !!!

Wer nicht wissen will, wer gestern bei den „Simpsons“ gestorben ist, der sollte lieber den Artikel über den Tatort lesen. Ansonsten: Weitermachen!

Nun ist es also raus. Wochenlang haben die Simpsons-Fans spekuliert, welchen Charakter nun das Schicksal ereilen wird. Doch mit dem Ergebnis dürften einige sehr unzufrieden sein, zumal dieses Ergebnis sofort neue Spekulationen losgetreten hat.

Also, in der „Die Simpsons“-Episode „Four Regrettings And A Funeral“ starb kein geringerer als Chip Davies! Was, noch nie von ihm gehört? Er ist Springfields „Most beloved character that you never saw“. Scheinbar geht es den Simpsons drüber in der neuen Welt nicht mehr ganz so gut, wenn die Macher auf entsprechende Marketing-Kniffe zurückgreifen müssen, um das Interesse an der Serie anzufeuern.

Und: Enttäuscht? Erleichtert? Es traf also nicht Kwik-E-Mart-Besitzer Apu Nahasapeemapetilon, wie Bild.de unlängst verkündigte. Und auch Mrs. Krabappel blieb verschont. Allerdings wird diese Figur aus der Serie genommen, nachdem ihre Sprecherin Marcia Wallace unlängst verstorben ist.

Da die Macher von den Simpsons zuvor angekündigt hatten, dass die Figur, die letzten Sonntag sterben sollte, bereits mit dem Emmy ausgezeichnet worden ist, bleiben die Spekulationen, denn Chip Davies kommt für diesen Punkt nicht in Frage. Man darf also gespannt sein, ob sich diese Marketing-Strategie durch die gesamte Simpsons-Staffel ziehen oder ob die Serie im großen Stil von Edna Krabappel und ihrer verstorbenen Stimme Abschied nehmen wird.

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Einen kleinen Abschied gab es letzten Sonntag bereits. Im Vorspann schrieb Bart Simpson dieses Mal an die Tafel „We’ll really miss oyu Mrs. K.“ Den Rest des Vorspannes bestimmte dann ein überlanger Couch-Gag, der Peter Jacksons „Hobbit“ parodierte:

The Voice of Germany mit einem finnischen Showrunner

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Samu rockt! Anders kann man es nicht beschreiben. Nachdem die zweite Staffel von The Voice of Germany etwas abgefallen war, erstrahlt die neue Staffel mit neuem Glanz. Schuld daran ist ein Finne.

Der finnische Songwriter, Gitarrist und Frontmann der finnischen Band Sunrise Avenu Samu Haber ist derzeit in aller Munde. Noch vor wenigen Wochen war er unbekannt, nun gilt er als absoluter Publikumsliebling unter den Voice-of-Germany-Zuschauern. Besonders die weiblichen Fans sind von dem Finnen angetan, wie ein Blick auf die Twitter-Timeline zeigt. Sie überschlugen sich gerade vor Liebesbekundungen.

Aber auch für die Männer hat Samu Haber einen hohen Unterhaltungswert. Das dürfte einerseits an seinen selbstbewussten Sprüchen liegen, andererseits merkt jeder sofort: Samu Haber ist authentisch bis ins Mark.

Er liebt Musik, und er zeigt dies. Er geht mit den Kandidaten mit und ist im Grunde in jeder Ecke des Studios zu finden, während andere – allen voran Jury-Kollege Max Herre – an seinem Stuhl zu kleben scheint.

Samu Haber besitzt Charme, Humor und Schlagfertigkeit. Er ist ein geborener Entertainer. Und was ihn besonders sympathisch macht, ist der finnische Akzent. Sein Ausspruch „Hühnerhaut“ anstatt „Gänsehaut“ ist mittlerweile legendär.

Nicht zu vergessen sind dabei die Cowboys von „BossHoss“, die sich mit Samu herrliche Frotzeleien liefern. Mit diesem Setting könnte es noch viele „Blind Auditions“ geben. Doch man darf auch gespannt sein, wie sich Samu Haber in den nächsten Runden schlagen wird. Der Show tut er gut.

Übrigens: So ganz Finne ist Samu natürlich auch nicht. Sein Nachname „Haber“ ist typisch Deutsch. Genauso wie sein Vater. Durch „The Voice of Germany“ hat der Musiker nun auch im Heimatland seines Vaters den Durchbruch geschafft. Man darf gespannt sein, was da aus dem kalten Norden Europas noch kommen wird.

Der Wahnsinn geht weiter, Pro7! „Ocean’s 13“ vor „Ocean’s Twelve“?? WTF?!

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Liebes Pro7, seit jeher folgt auf Teil 1 Teil 2. Diesem wiederum folgt Teil 3. Damit stellen Filmemacher eine bestimmte Reihenfolge sicher, in der sie ihre Geschichten erzählen. Der eindeutige Zweck einer Zahlenreihenfolge müsste doch klar sein. Über Sinn und Zweck müssen wir ja nicht diskutieren.

Am Samstag ist es nun wieder soweit. Um 20:15 Uhr senden Sie brav „Ocean’s 13“, nur damit sie im Anschluss „Ocean’s Twelve“ versenden dürfen. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Twelve ist übrigens Englisch und bedeutet auf Deutsch so viel wie „12“.

Warum zum wiederholten Male dritte Teile vor zweiten Teilen gesendet werden, erschließt sich mir nicht. Hält es der Sender etwas für besser zuerst das Ende zu erzählen und dann den Mittelteil? Glaubt man, dass dadurch mehr Zuschauer einschalten werden, weil sie die Filme schon immer einmal in der verkehrten Reihenfolge sehen wollten? Ich verstehe es nicht. Helfen Sie mir und erklären Sie es! Vielleicht liegt das Problem ja gar nicht bei Ihnen, vielleicht sind ja auch wir Zuschauer zu blöd. Mich eingeschlossen.

Oder ist es wohlmöglich ein Test? Möchten Sie herausfinden, ob wir so blöd sind und es nicht merken? Oder ist es eine geheime Gameshow, und Pro7 sucht mit solchen Methoden den aufmerksamsten Zuschauer. Falls ich gewonnen habe, würde ich den Preis annehmen.

Generell lässt sich gegen ein Double Feature ja nichts einwenden. Im Gegenteil! Ich persönlich begrüße es, wenn gleich mehrere Teile einer Filmserie an einem Abend gesendet werden. Aber auf eine verdrehte Reihenfolge habe ich natürlich keine Lust.

Ich erinnere mich noch sehr gut, an die Werbekampagne ihres Senders, bei dem die Zuschauer dazu bewegt werden sollten, Pro7 auf Kanal 7 der Fernbedienung zu legen. Sie wollten damit sicherstellen, dass der Sender mit einem Knopfdruck zu finden ist. Und Recht haben Sie damit! Wenn Ihnen aber so viel an Zahlen liegt, dann senden Sie doch künftig auch die Filmreihen in der richtigen Reihenfolge.

Spider-Man 3 vor Spider-Man 2! WTF?!

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Es ist zwar schon eine Weile her, doch mein Ärger ist noch immer nicht verflogen. Pro Sieben, ein TV-Sender, dessen Claim besagt, dass er es liebe, uns zu unterhalten, strahlte an einem Freitagabend vor wenigen Wochen den dritten und finalen Teil der Spider-Man-Trilogie mit Tobey Maguire am gleichen Abend wie den zweiten Teil aus. Nur: Der dritte Teil wurde zuerst gesendet, im Anschluss lief dann der zweite Teil.

Was ist mit der Story, Pro Sieben? „Horizontales Erzählen“ höre ich aus euren Redaktionen. Doch hier wird das über den Haufen gekehrt? Warum? Ist es euch egal, dass die Handlung so ad absurdum geführt wird? Sind euch die Zuschauer egal, die diese Handlung vier bis fünf Stunden lang vor den TV-Geräten verfolgen sollen? Warum zeigt ihr nicht den zweiten und dann den dritten Teil?

Der Spider-Man-Abend ist dabei leider nur ein Beispiel, wie ihr euren eigenen Claim zerstört. In eurer Businesssprache: Ihr zerstört euren Markenkern!

Im Grunde blieb dieser Vorfall von der medialen Welt nahezu unbemerkt. Es gab keinen Aufschrei, keine Diskussion. Bei Twitter nicht, bei Facebook nicht und in den Blogs auch nicht. Mir bleibt lediglich das Schulterzucken einiger Mitstreiter in Erinnerung: „Ich schau eh kein Pro Sieben.“ Warum wohl?

Anscheinend interessiert es also niemanden oder aber: Man hat sich an solche Maßnahmen der TV-Sender bereits gewöhnt. Diejenigen, die die Spider-Man-Filme lieben, haben sie auf DVD oder Blu-ray und können sie in beliebiger Reihenfolge anschauen. Und Pro Sieben ist froh, dass es um seine Werbeblöcke etwas Marvel legen konnte.

Nur mitgedacht ist das nicht. Und von „love“, die der Sender in sich hat, um uns zu „entertainen“ spürt man auch nichts. In München sollte man sich also besser schnell bewusst werden, dass der Sender eher als etwas wahrgenommen wird, auf den dieser Claim passen würde: „We would love to entertain you, but unfortunately we have to broadcast advertising and put some movies around it.“

Ein kleiner Wink mit dem Nostalgie-Zaunpfahl sei erlaubt: Als Winnetou 1965 in „Winnetou 3. Teil“ starb, gab es einen Fanaufstand, als er nur wenige Monate später in nächsten Karl-May-Film wieder auftrat. Das passte nicht in das chronologische Empfinden der Zuschauer. Er war doch tot. So wie das Fernsehen bald auch, weil sich keine Sau mehr drum kümmert. Leider.